Berichte rund um den IGE

 

Am 22/23 August 2009 fand das zweite Austria Modellflugfestival statt.

Zusammen mit der Firma Multiplex und dem VTH-Verlag wurde diese Veranstaltung speziell für Flugmodelle aus Leichtschaum ausgelegt. Eine große Palette an käuflichen Modellen und Eigenbauten zeigte die ganze Bandbreite dieser Sparte. Neben Vorführungen der Werkspiloten konnte natürlich ausgiebig frei geflogen werden. Als besondere Überraschung war eine Wasserflugzone eingerichtet, die ausgiebig genutzt wurde. Die schönsten Bilder sind hier zu sehen.

WM im Ballonstechen 2008
Der Pokal wandert nicht!
 
Nur kurz durfte der Wanderpokal seinen Platz verlassen, dann war er wieder an seinem bisherigen Standort. Am Samstag, den 26.09.2008 fand die diesjährige Weltmeisterschaft im Ballonstechen am Flugfeld Pichl/Kainisch statt. Angetreten waren der Vorjahressieger IGE-Salzkammergut, der MFC-Ausseerland und der Modellsportverein Gosau. Bei besten Bedingungen (absolute Windstille) wurden die Bewerbe “Einzelwertung“ und “Teamwertung“ ausgetragen. In der Einzelwertung konnte Bernd Hillbrand seinen Vorjahrestitel souverän verteidigen. Platz 2 war heiß umkämpft, erst nach mehrmaligen Entscheidungsflügen konnte sich hier Konstantin Karvounis vor Andi Warner  behaupten und wurde somit Vizeweltmeister. Im darauf folgenden Teamwettbewerb konnte dann das Team der IGE-Salzkammergut den Vorjahrestitel verteidigen. Wieder erbrachten Hillbrand Bernd und “Kosta“ gute Leistungen, so das der Weltmeistertitel bei der IGE-Salzkammergut blieb.

Die ganze Veranstaltung lief in freundschaftlicher und entspannter Atmosphäre ab. Beim anschließenden feiern wurde einstimmig beschlossen, den Bewerb nächstes Jahr am Kulm durch den MFC-Ausseerland auszutragen.

Die Wertung im Detail:

Einzelwertung

1. Platz Bernd Hillbrand 9 Ballone IGE-Salzkammergut
2. Platz Konstantin Karvounis 5/3/2 Ballone

IGE Salzkammergut

3. Platz Andi Warner 5  Ballon MFC Ausseerland

Teamwertung 

1. Platz IGE-Salzkammergut 9 Ballone
2. Platz MFC Ausseerland 7 Ballone
3. Platz MFV Gosau  1  Ballon

Bilder des diesjährigen Bewerbes finden Ihr hier

Wasserflugtreffen 2008 am Grundlsee

Das achte Wasserflugtreffen der IGE-Salzkammergut fand vom 7.-8. Juni statt. Ein Treffen, das bewusst ohne Wettbewerbscharakter organisiert ist und nur dem Spaß dient. Insgesamt konnten heuer 102 gemeldete Piloten begrüßt werden. Trotz des teilweise wechselhaften Wetters herschte an beiden Tagen reger Flugbetrieb, der vollkommen unkompliziert ablief. Manchmal waren bis zu 8 Modelle zugleich in der Luft und nur, wenn die großen Scalemodelle flogen, schauten die anderen Piloten zu.

Wir als Veranstalter möchten uns an dieser Stelle bei allen jenen bedanken, die schon mehrmals bei uns waren. Wir möchten diejenigen, die heuer zum ersten Mal am Grundlsee waren, einladen, auch nächstes Jahr wiederzukommen. Und natürlich hoffen Wir, dass unsere Bilder alle anderen ansprechen, nächstes Jahr diesen Termin nicht zu versäumen.

Die schönsten Bilder der Veranstaltung findet Ihr hier, die der vergangenen Treffen hier .

Wir von der IGE-Salzkammergut freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Wasserfliegen - Grundlsee 2007
Am vergangenen Wochenende fand in Gössl bereits zum siebten Mal das Treffen der IGE-Salzkammergut für ferngesteuerte Modellwasserflugzeuge statt. Waren es beim ersten Treffen nur 6 Piloten, die daran teilnahmen, so sind es jetzt bereits über 80. Damit ist es das europaweit größte dieser Art.

Geflogen wird ausschließlich elektrisch. Dies ist die umweltfreundlichste Methode. Auch die einfache Handhabung und die Leistungsfähigkeit sprechen dafür. Vertreten waren bei diesem Treffen alle Arten von Modellen, angefangen von kleinen, einfachen Flugzeugen bis zu Originalnachbauten von über drei Metern Spannweite und 20 kg Gewicht. Hier beträgt die Bauzeit auch schon einmal mehrere Jahre, und auch der finanzielle Aufwand ist dementsprechend hoch.

Wie jedes Jahr wurde besonders Wert auf einen sicheren, reibungslosen Ablauf gelegt. Durch eine genaue Flugüberwachung und die Disziplin der Piloten war eine gelungene Veranstaltung möglich.

Die teilnehmenden Piloten kommen zum Teil aus Österreich, aber auch aus den Nachbarländern, wie Deutschland, Schweiz oder Italien. Besonders angetan waren diese von der schönen Umgebung, die viele zuhause nicht kennen. Die meisten kamen mit Familie und ein Großteil blieb noch einige Tage länger. Somit konnten auch heuer wieder über 500 Nächtigungen in die Region geholt werden.

Möglich gemacht wird eine Veranstaltung in dieser Dimension nur durch den engagierten Einsatz der Vereinsmitglieder, der großzügigen Unterstützung des Gasthauses “ Rostiger Anker “ und dem Entgegenkommen und der Hilfestellung der Gemeinde Grundlsee. Für sehenswerte Bilder (www.ige-salzkammergut.at) sorgte in dankenswerter Weise Herr Ian Walter.

Somit kann die IGE-Salzkammergut auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken und sich auf das Wasserflugtreffen 2008 freuen.

 

1.Elektrowasserfliegertreffen auf dem Grundlsee im steirischen Salzkammergut!
Am 9.und 10. Juni des vergangenen Jahres fand auf dem im steirischen Salzkammergut gelegenen Grundlsee das erste in Österreich bekannte Wasserflieger-treffen für elektrisch angetriebene Flugmodelle statt!

Für den neu gegründeten Elektrofliegerclub, kurz IGE-Salzkammergut genannt, stellte sich die Frage nach einer Veranstaltung, die es in Österreich noch nicht gibt oder gegeben hat. Da sich in den Clubreihen einige Wasserfluganhänger befanden und sich der Club direkt in der steirischen Seenregion befindet, war der Gedanke ein Wasserfliegertreffen zu veranstalten nicht grundlegend falsch und es wurde eifrig zur Tat geschritten. Als Termin wurde, nach Absprache mit der Gemeinde Grundlsee, die sich dankenwerter Weise sofort bereit erklärte das notwendige Gelände kostenlos zur Verfügung zustellen, das Wochenende vom 9. auf den 10. Juni gewählt! Zahlreiche Kundmachungen in diversen Fachzeitschriften und im PROP - danke Manfred - verbreiteten sich rasch und schon nach geraumer Zeit waren Anfragen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und sogar aus Italien bei uns eingetroffen. Die Vorbereitungen gingen zügig voran und so stand einer gelungenen Veranstaltung fast nichts mehr im Wege.
Ja, aber nur fast! Denn Schlechtwetter Regen Sturm und Schneefall bis auf 1000m herunter, waren die Wetterprognosen für das Veranstaltungswochenende und so sahen wir unserer Premiere mit gemischten Gefühlen entgegen. Als aber schon am Freitag die ersten Teilnehmer aus Friedrichshafen und dem Raum München eingetroffen sind war es eigentlich klar, daß diese Veranstaltung stattfinden wird.
 Begann der Samstag Morgen noch mit leichtem Nieselregen, wurde das Wetter zusehends besser und man konnte sich es nicht besser wünschen, es war das ganze Wochende beinahe Windstille und nur, aber wirklich nur dort wo unsere Veranstaltung abgehalten wurde, regnete es nicht!??
Den zahlreich anrufenden Modellfliegern konnten wir nur diese unglaubliche Information geben, aber mit dem Zusatz, daß wir nicht sagen können, wie lange die Wetterlage noch aushält. Nix desto Trotz hat sich eine kleine, ca. 20 Piloten starke Truppe eingefunden und ein Wochenende Wasserflug vom feinsten gezeigt. Besucher wie auch das örtliche Fernsehteam vom ORF waren sichtlicht beeindruckt die Vielzahl der gezeigten Modelle im Flug bewundern zu können.

Modelle von 60cm bis hinauf zu 285cm und 48 Zellen konnten den Besuchern vorgeführt werden. Der glatte Wasserspiegel ermöglichte sogar die Vorführung von voll funktionsfähigen Schiffsmodellen, die unser Freund Karl Seetaler mit seinem Sohn in der Mittagspause am Sonntag gekonnt vorgeführt hat.
Besonders gelungen und von den zahlreich erschienenen Besuchern mit kräftigem Applaus belohnt, wurden die Formationsflüge unserer Pipers von Rainhard Löffler und Rolf Breitinger.

Wir selbst waren überrascht, welche Vielfalt an Modellen mit an den steirischen Grundlsee gebracht wurden und man möge es mir verzeihen, wenn ich nicht alle Modelle aufzähle, sondern nur auf die Fotos verweise, aber einen wahren Leckerbissen hatten wir hier bei uns den ich ihnen nur, empfehlen kann - eine Stubenfliege mit Schwimmer, diese Stubenfliege zeigte beeindruckende Starts und Landemanöver, bei denen wir nur so schauten. Natürlich ist so etwas nur für nix Wind und weniger, aber die gezeigten Flüge begeisterten alle anwesenden Piloten und Zuschauer.

Es war ein Treffen bei dem es nicht nur auf Super Modelle angekommen ist, sondern wo der freundschaftliche Gedanke und der Informationsautausch über dies doch sehr verzwickte Sparte des Modellflugs stets im Vordergrund gestanden haben - danke Ralf für die zahlreichen Tips, bei unseren zukünftigen Modelle werden wir diese schon berücksichtigen.

Vernünftige Piloten und eine gute Vorplanung haben gezeigt, daß eine Modellflugveranstaltung, die nicht auf nur auf Profit ausgerichtet ist, sowohl für den Teilnehmenden Piloten als auch für den Veranstalter ein genüssliches Wochenende bedeuten kann. An dieser Stelle möchten wir uns auch beim Gasthof 'Rostiger Anker' bedanken, der uns mit der Pilotenverpflegung kostenlos unterstützt hat.

Nach einem letztendlich doch recht tollen Wasserflugwochenende wurde abschließend festgestellt, daß es ein Elektrowasserfliegertreffen 2002 geben sollte.
Dies ist auch der Grund, warum dieser Bericht erst jetzt im Prop erscheint!
Dieser Bericht soll all jenen einen Gusto auf‘s Wasserfliegen machen, die sich für die Saison 2002 noch kein neues Modell ausgesucht haben, oder noch nie bei einem Wasserfliegertreffen dabei gewesen sind, obwohl ein Modell mit Schwimmern schon länger geplant wäre.

Als Termin steht das Wochenende 8.9. Juni 2002 fest!
Infos unter 0664 17 65 329
E-Mail karl.schnitzhofer@utanet.at


Karl Schnitzhofer

'Wasserfliegen' - es regt sich in Österreich

In Kainisch im Ausseerland nahe Bad Aussee befindet sich Österreichs einziger Verein, der ausschließlich Elektroflug betreibt und sich im besonderen dem 'Wasserflug' verschrieben hat. Er ist der einzige, der diese Sparte in unserem Lande betreut und auch international zu den wenigen zählt, die mit viel Hingabe das feuchte Element als Start- und Landebahn erkoren haben. In Deutschland, Tschechien, Frankreich und England gibt es einige wenige Gleichgesinnte, ansonst ist es in diesem Tätigkeitsbereich noch ziemlich finster

Obmann Bernd Hillbrand (40) war der lauten Verbrennerei überdrüssig geworden und wechselte zum Elektroflug über und da gleich zu Wasserflugmodellen. Kein Wunder, vor seiner Haustüre liegt der wunderschöne Grundlsee. Ein Flugplatz mit unendlich langen Start- und Landepisten, ohne lästigen Baumbestand und inmitten hoher Berge rundum und daher nicht sehr 'zugig'. Ein ideales Feld für Elektroflieger: Kein Lärm, kein Gestank, keine verdreckten Modelle. Und keine Jäger, die um ihr Wild fürchten.

Neue Brushless-Motoren und hochaktive Lipo-Akkus (die neuen Lithium Polymer-Akkus, 3,7 V pro Zelle) haben dem E-Modellflug einen so gewaltigen Anstoß vermittelt, daß das Leistungsniveau zum Verbrenner immer geringer wird. Motorleistung, Motorlaufzeit und merkbar geringeres Gewicht der neuen Zellen (nur noch ein Drittel gegenüber üblichen Akkus) haben zu Ergebnissen geführt, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren.

Dass am 'Wasserfliegen' langsam aufkeimendes Interesse zu vermerken ist, zeigt die Interessengemeinschaft Elektroflug Salzkammergut (IGE) mit Platz in Kainisch. 2001 lud man zum ersten Wasserfliegen auf dem Grundlsee ein, es kamen 14 Teilnehmer mit ihren Modellen. Zur vierten Veranstaltung im Juni 2004 waren es bereits 40 Modellflieger, die mit rund 100 Modellen angerückt kamen. Darunter auch Spitzenleute wie etwa Rudi Freudenthaler und andere. Von Semiscale bis Fun-Flieger war alles vertreten, selbst viermotorige Bomber aus dem zweiten Weltkrieg, Flugboote und Schwimmerflugzeuge.

Einigemale mußten das Modelle per Boot aus dem Wasser gefischt werden, waren aber kurze Zeit später wieder einsatzfähig. Ein Pilot verzichtete sogar auf diese Hilfe und ließ die Luftschraube unter Wasser mit Standgas laufen, womit er dann mittels 'Schiffschraube' sein Modell ans Ufer brachte. So wenig empfindlich geben sich eben E-Motoren. In der Mehrzahl sind es sogar Billigmotoren wie etwa der Speed 400, der auch bei größeren, mehrmotorigen Modellen verwendet wird.

Um Pfingsten herum werden auch in den nächsten Jahren wieder 'Wasserflieger-Treffen' in Gössl am oberen Ende des Grundlsees veranstaltet. Bislang hat es sich nur um eine Art Freundschaftsfliegen mit persönlicher Kontaktnahme gehandelt. Es gibt (noch) keinen ausgeschriebenen fliegerischen Wettbewerb, auch keine Bauprüfung, obwohl die meisten Modelle astreine Semiscale-Ausführungen waren. Etwas mehr Werbung zum passenden Zeitpunkt könnte jedenfalls in Zukunft nicht schaden. Denn 'Wasserfliegen' hat seine ganz eigenen Reize. Das merkt jeder, der einmal dabei war. Selbst als Zuschauer.

Heinz Steiner

Die Gruman Albatros - zu LANDE, zu WASSER und in der LUFT

Da ich an den Ufern, des im steirischen Salzkammergutes gelegenen Grundlsee zu hause bin, und unser Club, die IGE-Salzkammergut (Interessensgemeinschaft Elektromodellflug -Salzkammergut), seit einiger Zeit sich auch mit dem Betreiben von elektrisch angetriebenen Wasserflugzeugen beschäftigt, war es für mich klar, daß auch ich ein solches Modell besitzen wollte. Auch ich wollte als Aktiver beim jährlich Elektrowasserfliegertreffen, welches immer im Juni an den Ufern des Grundlsee stattfindet, teilnehmen und so wurden einige Kataloge und Prospekte diverser

 

Hersteller eingesehen und im recht bescheidenen Katalog der Firma PAF vielen meine Blicke sofort auf einen Gruman Albatros!

Das elegante Aussehen und die günstigen (für mich als Wasserflugneuling günstigen) Abmessungen machten alles rasch klar und ein Baukasten wurde direkt bestellt! Nach 2 Wochen Wartezeit und der Überweisung einiger Kröten hielt ich die Baukastenschachtel in Händen und wurde sofort inspiziert!

Ich werde mich kurz halten und euch, liebe Leser, nicht mit der Beschreibungen über die Dauer eines 5min Epoxi Anrührvorganges langweilen und somit sollten Fakten wiedergebracht werden.

Der Bausatz:
Rumpf - Leicht, sehr saubere weiße Deckschicht - tadellos
Tragflächen - Durchgehende Styro/Balsa Tragfläche
Leitwerk - Leitwerke in Vollbalsa in leichter Holzqualität
Zubehör - Div. Eile aus ABS (Motorgondeln Flächenanformung) sowie ALLE Kleinteile runden Bausatz erfreulich komplett ab.
Bauanleitung - Version Englisch, stellt aber wegen der vielen Bilder nicht wirklich ein Problem dar.

Der Rumpf:
Das Servobrett wir als erstes angefertigt und mit dem Rumpf verklebt. Den Akkuschacht kleben wir aus den beiliegenden Balsabrettchen zusammen, welche dem Bausatz beiliegen - dieser bietet später Platz für 8-10 Zellen der SUB-C Größe. Höhenruder und Seitenruder werden wie schon erwähnt aus Vollbalsa erstellt und liegen ebenfalls dem Bausatz bei. Die Einzelteile werden vor dem Zusammenbau bebügelt und erst nachher in zusammengeklebten Zustand mit dem Rumpf laut Anleitung verklebt - Festigkeitsprobleme sind bis dato noch nicht aufgetreten.

Die Tragflächen:
Wie schon erwähnt, Fläche in einem Stück sauber verschliffen - Querruder austrennen und verkasten sind die ersten Arbeiten. Der Einbau der Querruderservos erfolgt mittels Doppelklebeband und eine Abdeckung aus ABS schütz später vor Spritzwasser und trägt auch zur Optik wesentliches bei! Zum Motoreinbau gibt es auch nicht viel zu sagen - Spanten zu Motorträger verkleben, in die Schlitze der Fläche schieben, Kleber. Ganz wie es in der Anleitung zu lese, äh... zu sehen ist!

Fertigstellung:
Modell nach belieben Bebügeln und Dekor anbringen - ich habe mich leicht an eine Vorlage angelehnt - Bilder gibt es ja genug im Internet - so, wie ich euch`s versprochen habe, schon kann's los gehen!

Der Erstflug:
Wie`s bei mir als Koch so üblich ist, wird in der Vor- oder Nachsaison gebaut und so wurde mein Modell gerade zum ersten Schnee fertig - auch nicht schlecht, braucht man kein Rettungsboot! Kurzer Gleitversuch im Pulverschnee und schon hob die Gruman nach wenigen Metern ab - problemlos, einfach super. Nach 5 unkritischen Minuten Erstflug konnte auch im Landeanflug kein Tadel festgestellt werden. Super, wenn sie schon nicht schwimmt, Ski braucht sie sicher nicht!

Wasserflug:
Aber auch bei uns geht mal der Schnee weg und so war der Weg zum Wasser vorprogrammiert. Da ich in der Sommersaison ja nur Schifferlvermieter bin, war auch die Frage des Rettungsbootes schon geklärt und das Modell wird flugs mit den im Bausatz enthaltenen Stützschwimmern ausgerüstet. Diese werden mit Klebeband 150mm von aussen befestigt. Bei ruhigem Seegang schafften es die 480er Motoren relativ leicht das Modell von einem Element ins andere zu befördern. Schon etwas schwieriger ist es die Gruman nach der Landung zurück ans Ufer zu bringen, da ihr das nötige Ruder fehlt und die Motoren am Leitwerk vorbei blasen.

Sollte jemand Fragen haben, kann er sich gerne an mich, unter 03622/8623, oder unserem Club, unter karl.schnitzhofer@utanet.at, wenden, oder wir sehen uns heuer in Gößl beim 3. Elektrowasserfliegertreffen am 14. und 15. Juni 2003 am steirischen Grundlsee.

Technische Daten:
Spannweite 1500mm
Gewicht 1600g
Motor 2xPermax 480
Akku 8x2000 Sanyo
Regler Schulze SLIM 25
Luftschraube 6x4 Dreiblatt

Bernd Hillbrand

Moorhühner in Österreich

Ein bisschen Spaß muss sein

Vom Computer kennt man sie ja, aber
Im Steirischen Salzkammergut? Im
Letzten Jahr wurden die Moorhühner
Dort am Himmel gesichtet. Doch wo
Kommen sie her? Ziehen sie in den Norden? So viele Fragen…
Die Knuddeligen Vögel erblickten das Licht der Welt im schwäbischen Ditzingen, ausgestattet mit ausführlicher Bauanleitung.
Eine Bauanleitung?
Das Moorhuhn ist ein Modell, ein Flieger der besonderen Art.
Durch die gute Anleitung geht bei der Aufzucht nichts schief.
Auch braucht der Vogel gar nicht mehr nach Norden zu ziehen, denn er fand Aufnahme bei den Modellpiloten von Pichl- Kainisch und darf nun so lange bleiben wie es ihm gefällt.
Zudem bei mildem Klima mit Bergen und Seen. Dem ersten Moorhuhn folgten bald ein zweites und ein drittes Modell- nun sind es fünf.
Zwei sind schon flügge und wagten die ersten Flugversuche:
Handstart, und das Moorhuhn schwirrt leise davon. Rund um die Berge, eine abwechslungsreiche Kulisse.
Viel besser als am Computer und friedlicher als die dortige Moorhuhnjagt dazu. Als Schnabel eine 6x3 Zoll Luftschraube vor dem „Speed 400 7,2V“- Motor für die nötige Steigleistung.
Auch ist das Moorhuhn mit 650 g ein Leichtgewicht, was sich gut fliegen lässt. Einige Kunstflugfiguren sind möglich, wie zum Beispiel Looping, Aussenlooping und Fassrollen. Übung erfordert der Umgang mit diesem Typ schon, es ist kein klassisches Anfängermodell. Also wenn am Himmel zukünftig ein Moorhuhn auftaucht, bitte nur bewundern und nicht jagen.

Im flotten Flugstil, mit ledeglich sieben Zellen im
Bauch und einem Speed 400 7,2V im Schnabel

Beatrix Dragel

Bild oben: bei den Modellpilpten von Pichl-Kainisch fand das Moorhuhn freundliche Aufnahme.Bild links: die Bauweise ist einfach, aber wirkungsvoll: GFK-Rumpf, Styroportragfläche und Balsaleitwerke.
Moorhuhn  
Vogelähnliches Spaßmodell

Spannweite:        1.340 mm
Länge:                650 mm
Fluggewicht ab:   650 g
Motor                 Speed 400 7,2V
Flugakku             7 Zellen Sanyo  N-500AR
Luftschraube        6x3"
Preis                  89,- Euro

Bezug bei Vöster-Modellbau
Tel. 07156/951945, www.voester.de